Der Lebensbaum hat Wurzeln, hat eine Baumkrone, dazwischen dicke Äste, schmale Äste, Blätter, Blüten, welke Blätter, welke Blüten. Er hat eine Rinde. Er trägt Früchte. Die Früchte haben oft eine harte Schale, aber einen weichen Kern.

Jedes Blatt ist einzigartig, jede Wurzel schlägt in eine andere Himmelsrichtung aus. Der Stamm hat Jahresringe.

Der Baum zieht Wasser, benötigt Nährstoffe.

Der Baum gibt die Luft zum atmen.

Er wächst und doch fallen Blätter ab.

Er ist ein Verwandlungskünstler,

er kennt Jahreszeiten,

er zeugt Stimmungen.

Im Wind und in der Stille macht er Geräusche.

Er spendet Schatten und steht dabei in der Sonne.

Er spendet Trockenheit und steht dabei im Regen.

Er ist mal krumm und mal gerade.

Er steht einfach nur so da und kann doch gefällt werden.

Der Baum erstreckt sich vom Grund in Richtung Himmel, vorwärts gewandt, zum Licht hin.

Licht welches reflektiert werden will.

Licht aus dem Energie gewonnen werden kann.

Es ist der Baum der Erkenntnis

Veröffentlicht von Richard Feuerbach

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