Von Mandy Maulschelle

Merkels berühmtes Mantra – „Wir schaffen das! – wird schon lange in eher ironisch bis sarkastischer Weise gebraucht. Alle spüren es tief im Gedärm (für linksgrüne Gutmenschen: das Wurzelchakra, von wo aus sich Vorahnungen, eine Mischung aus bewusst und unbewusst angesammeltem Wissen, sich ihren Weg bahnen) – das es nicht zu schaffen ist. Es ist ein gruseliges Wesen mit Clownsfratze: die Integration. Die Eingliederung bislang ungezählter Menschmassen aus kulturfremden Völkern in eine Gesellschaft, die selbstkritischer nicht sein könnte, und das Fremde, ob der kritischen Distanz zu eigenen Werten und Traditionen, überhöht. Das Eckige muss ins Runde. Einzelne begabte Magier mögen es schaffen, Pflastersteine in regenbogenbunt schillernde Seifenblasen zu teleportieren, ohne die Seifenblase zum Platzen zu bringen, im realen Leben ist diese Aufgabe jedoch nicht zu bewältigen.
Merkels Mantra bedeutet eigentlich: ihr müsst es schaffen! Die Betonung liegt auf Ihr. Angela, die Engelsgleiche steht nur ab und hinter Pulten, vor denen dauerapplaudierende Berufspolitiker, deren Leben sich im Elfenbeinturm abspielen, sitzen. Die konkreten Aufgaben der Integration – sei es sprachlich oder kulturell – werden auf die Menschen abgewälzt, die unfreiwillig mit den Neuhinzugekommenen konfrontiert werden:
1. Putzfrauen: Sie werden dazu gezwungen in Erstaufnahmeeinrichtungen den Schmutz zu beseitigen, die Schmutz – ähm Schutzsuchende hier völlig frei von Respekt auf ihre Gastgeber überall fallenlassen. Europäische Toiletten sind vielen Syrern, Afghanen und Afrikanern unbekannt. Deshalb kann es vorkommen, dass sich am Ende des Tages ein Großteil der Exkremente und des verschwenderisch verwendeten Toilettenpapiers neben dem Klo befindet. Während die Reinigungskraft bei Arbeitsverweigerung die aufstockenden Leistungen des Jobcenters wegsanktioniert bekommt, und sie dann nicht einmal mehr eine schäbige Wohnung im Ghetto bezahlen kann, müssen die Neuhinzugekommenen nur darauf warten, eine angemessene Wohnung zu erhalten. Mutter Staat bezahlt. Ob Immobilien und Vermögen in der Heimat vorhanden sind, interessiert niemanden.
Die Putzfrau integriert sich. Weil sie es muss. Die Migranten freut es.
2. Ladenbesitzer: Neuhinzugekommenen ist eines bewusst: sie sind eine benachteiligte Minderheit. Die Deutschen sind ausbeuterische Nazis, die aller Welt etwas schulden. Also nimmt man sich, was man kriegen kann. Bezahlen tut die Mutter aller Geflüchteten. Nehmen wir das Beispiel Sachsen: Nach der Wende nahm die Vielfalt von Einkaufsmöglichkeiten in den neuen Bundesländern zu. Seit 2015 nimmt die Zahl südländischer Männergruppen täglich sichtbar zu; parallel dazu auch die Anzahl der Ladendiebstähle. Die Konsequenzen sehen folgendermaßen aus: kleine Boutiquen mit Qualitätsware schließen. Große Warenketten produzieren immer billiger und unfairer, um die Verluste durch Diebstähle, die Kosten von Überwachung und Sicherheitspersonal sowie die wachsenden Steuern auszugleichen. Ist es das, was die Grünen wollen? (Ich frage für das Fräulein Müller-Scheidenlüd.)
3. Lehrer: 2015 besuchten noch viele der Flüchtlinge die Deutschkurse, welche gutmenschliche (aus linksgrünem oder kirchlichem Milieu) und staatliche Organisationen schnell aus dem Boden stampften. Die gut vernetzen, immer in Gruppen auftretenden, allein reisenden jungen Männer bemerkten schnell, dass Nichterscheinen bei solchen Kursen keinerlei Konsequenzen auf das Asylverfahren und die Versorgung durch den Sozialstaat hat. Mittlerweile lernt kaum noch ein erwachsener Neuhinzugekommener Deutsch, obgleich die meisten von ihnen keinerlei Ambitionen zur Rückkehr haben und nach und nach Frau(en) und Kinder sowie weitere Verwandte nach Deutschland nachholen. Nur um eines kommen Migranten nicht herum: Die Schulpflicht. In den neuen Bundesländern hatte man vor 2015 so gut wie keine Probleme mit dem Thema Integration. Migranten aus Vietnam oder slawischen Ländern sahen den Erwerb der Sprache und die Assimilation in die Kultur der Einheimischen als selbstverständliche Bringschuld an. Nicht selten sind sie sogar leistungsmotivierter als die deutschen Ureinwohner und pflegen die Kultur des Gastlandes mit Leidenschaft, zum Beispiel in der Musik.
Da der Stasistaat DDR atheistisch geprägt war, und das Christentum sich streng dem Regime zu unterordnen hatte, gibt es kaum aufgeklärte Menschen in bildungspolitischen Positionen, die über die Probleme mit der religiös-fundamentalistischen Sozialisation muslimischer Kinder, Bescheid wissen, geschweige denn in der Lage sind, Wege zu finden, der Bildung von Parallelgesellschaften entgegen zu wirken. Infolge dessen sieht die Realität so aus: Klassenlehrer sind überfordert, weil sie zusätzlich zu überfüllten Klassen, sozialen Problemen nun auch noch mit Sprachbarrieren zu kämpfen haben. Während begabte Schülerinnen und Schüler dem täglichen Irrsinn im Klassenzimmer genervt zusehen, lachen sich muslimische Schüler ins Fäustchen, wenn sie wieder einmal beim sportlichen Wettlauf den ersten Platz belegen, weil sie in Wirklichkeit vier Jahre älter sind, als es in den Dokumenten angegeben wurde.
Wenn vor der Klasse eine Lehrerin im Minirock steht, werden Witze auf in arabischer Sprache gemacht, bei denen die Pädagogin nur ahnen kann, worum es geht. Deutsche Schülerinnen und Schüler sind in Großstädten zunehmend in der Minderheit. Wer es sich leisten kann, schickt seine Kinder auf Privatschulen.
Die Planlosigkeit in Sachen Integration zeigt sich besonders deutlich im islamischen Monat Ramadan: Kinder der Neuhinzugekommenen erscheinen einfach nicht zum Unterricht. Konsequenzen Fehlanzeige. Wenn ein deutsches Kind unentschuldigt dem Unterricht fernbleibt, werden zunächst die Eltern und dann die Polizei eingeschaltet. Kann keine ärztliche Bescheinigung eingereicht werden, gibt es einen Bußgeldbescheid. Bei den Kindern der Neuhinzugekommenen legt man einen anderen Maßstab an. Man will ja nicht als Nazi gelten. Die Kultur dieser Menschen muss man tolerieren, so der allgemeine Narrativ unter den naiven Lehrkräften. Und außerdem: da die Eltern der Schüler ja kein einziges Wort Deutsch verstehen (im Jobcenter sind sämtliche Anträge und Broschüren auch auf Arabisch erhältlich), braucht es immer einen Dolmetscher, um das Problem zwischen Schule und Schulkind zu erklären. Steht ein Gesprächstermin fehlt meist eine Partei: die Migranten, für die man einen teuren Übersetzer organisiert hat.
Wo sollen Lehrer ansetzen, wenn es keine politischen Konsequenzen für solches Verhalten seitens der Migranten gibt? Es gibt ja auch noch andere Probleme in den überfüllten Klassen, um die sie sich zu kümmern haben. In Brennpunktschulen gibt es immer mehr Kinder, deren Eltern sich nicht einmal die schulische Grundausstattung leisten können. Die schauen mit Argwohn auf Mädchen, die schon in Klasse 3 ein Kopftuch tragen. Jeden Tag ein anderes Modell. Passend zur Designertunika.
Alltäglicher sozialer und kultureller Sprengstoff. Unterbezahlte Angestellte sollen ihn irgendwie entschärfen. Koste es was es wolle. Schaffen wir das? Nein!
Nur wer den Mund aufmacht, und diese Missstände und diese Doppelmoral öffentlich anprangert, kann etwas ändern.
Habt Mut!
Eure Mandy

Veröffentlicht von Richard Feuerbach

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