Von Richard Feuerbach

Und wieder macht eine neue Kampagne gegen Rechts von sich reden. Diesmal nennt sie sich „Unfollow me“ und ist eine von der Antifa-Organisation „Laut gegen Nazis“ initiierte Aktion, unter der allerhand mehr oder weniger illustre Stars, Sternchen, Künstler und Musiker vermeintlich rechte Fans dazu auffordern, ihnen zu „entfolgen“ – man müsse schließlich „klare Kante zeigen und gegen Diskriminierung vorgehen.

Die Kampagne baut hierbei auf die unkritische, megaindividuelle Masse und die bekannte ach so tolerante Ausgrenzungstaktik. Die Vertreter des linken Zeitgeistes haben jedoch die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Denn diese Kampagnen zeigen allesamt nur einmal mehr, dass konservative und rechte Positionen offensichtlich immer mehr Zuspruch erfahren, während politische Linksdreher keine wirkungsmächtigen Maßstäbe mehr gesetzt kriegen. Sie mobilisieren niemanden mehr, der unentschlossen ist. Sie manövrieren nur noch hilflos in ihrer eigenen Echokammer. Pseudocoole Guerilla-Marketingaktionen mit AfDentskalendern, politisch unschöne Denunziationskunstaktionen und jede Menge Gratismut sind Anzeichen für ein linkes Erschöpfungssyndrom.

Das erstaunliche, vor Jahren noch undenkbare Bündnis aus linken Aktivisten und Konzern-Globalisten ist der neue Maßstab, den man im Kampf gegen Rechts anzubieten hat. Die Linken haben das Konsumieren gelernt und verschaffen mit ihren Aktionen weniger sich selbst, sondern vor allen den Großkonzernen Aufmerksamkeit. Diese bedanken sich mit Gratismut für die kostenlose Werbung. Es ist ein Treppenwitz der Geschichte, dass die Linken ihre eigentlichen Werte im Kampf gegen Rechts aufgerieben und verraten haben und mit ihrem ehemaligen Klassenfeind nun gemeinsam gegen alles vermeintlich Rechte kämpfen. Der Kapitalismus hat den Linken ihr Grab geschaufelt und sie springen gerne hinein. Aber auch der Kapitalismus wird dabei nicht gewinnen. Denn er schaufelt sich mit der Kapitalisierung linker Werte und Ideen auch sein eigenes Grab. Denn mit Sozialisten ist nun mal schwer dauerhaft Profit zu machen.

In all diesen verzweifelten Kampagnen gegen Rechts nutzt man immer wieder das schlechteste Mittel der Auseinandersetzung, nämlich das Nichtredenwollen, Ausgrenzung, Diffamierung, Denunziation, Verweigerung und Verdrängung der Tatsache, dass es noch eine andere Realität da draußen gibt.

„Mit Nazis redet man nicht, um ihnen keine Bühne zu bieten“, ist eine ebenso falsche, wie kindisch-trotzige Taktik, mit der Linke sich selbst überführen. Naiv, intolerant, wenig intellektuell und v.a. absolut nicht zielführend ist diese Taktik. So machen sie sich selbst zu Totengräbern der Demokratie und der Freiheit und schaufeln den Graben der gesellschaftlichen Spaltung immer tiefer. Die Quittung dafür werden wir leider alle zu spüren bekommen.

Spätestens mit dem Gesinnungsterror in Kindergärten und Attentaten auf AfD-PolitikerInnen zerstört die Linke ihren eigenen Anspruch auf Toleranz und Weltoffenheit vollends.

„Ene, mene, muh – und raus bist Du! Ungleichwertigkeit und frühkindliche Erziehung“ hat dem Gipfel linken Hasses die Krone aufgesetzt. Erzieherinnen werden in dieser Broschüre dazu angehalten, Eltern nach Stasi-Manier einzubestellen und zu belehren, falls deren Kinder „rechte bzw. völkische“ Gesinnung erkennen lassen. Diese Gesinnung sei z.B. daran zu erkennen, dass Mädchen Zöpfe oder Kleider tragen und gerne im Haushalt helfen oder Jungs besonders sportlich sind und von den Eltern gefördert werden. Höflichkeit und Folgsamkeit seien weitere Indizien für eine rechte Gesinnung. Neben dieser Ausspionierung der elterlichen Gesinnung sollen Genderpädagogik und Migrationspädagogik im Vordergrund erzieherischen Handelns stehen.

An dieser Broschüre der Amadeu Antonio Stiftung, welche von Bundesministerin Giffey unterstützt wurde gab es viel Kritik. Aber getan hat sich nichts. Die Broschüre wurde nicht zurückgenommen. Im Gegenteil, sie wurde von der SPD vehement verteidigt. Die Mehrheit schweigt zu diesen Methoden, welche denen des dritten Reichs und der DDR sehr ähneln.
Apropos Amadeu-Antonio-Stiftung: Das Strickmuster, das in „Ene, mene muh und raus bist Du“ angewendet wurde, ist nicht neu. Bereits 2011 wurde eine „Handreichung für Kindertagesstätten im Umgang mit Rechtsextremismus“ durch die Amadeu-Antonio-Stiftung herausgegeben, in der deutliche Tendenzen zu erkennen sind, das soziale Klima durch Stereotypisierung zu vergiften.

Im Jahr 2016 hat die Stiftung das Neue Rechte Wiki ins Leben gerufen. Personen, die die Stiftung als „rechtsextrem“ oder Teil der „Neuen Rechte“ angesehen hat, sollten dort an den öffentlichen Pranger gestellt und in die Nähe von Neonazis und Mördern gerückt werden.

Die Stiftung wird weit überwiegend aus Geldern der öffentlichen Hand finanziert. Also aus Steuermitteln. Die Verwendung dieser Steuermittel wird jedoch von der Stiftung nicht konkret nachgewiesen. Seit 2015 weist die Amadeu-Antonio-Stiftung zudem Wertpapiere im Wert von mehr als einer Million Euro in ihrer Bilanz aus. Die Herkunft dieser Mittel ist nach wie vor unklar ist. Die Amadeu-Antonio-Stiftung finanziert des weiteren auch andere Organisationen, u.a. solche, die ganz klar ins linksradikale, verfassungsfeindliche Spektrum gehören. Als wäre das noch nicht genug, wird die Stiftung mit Anetta Kahane auch noch von einer bekanntermaßen ehemaligen Stasi-IM geführt. Eine solche Stiftung soll also demokratische Werte vermitteln? Das darf mehr als hinterfragt werden.

Was die Amadeu-Antonio-Stiftung angeht, kann zusammengefasst festgestellt werden, dass sie aus Steuermitteln und dubiosen Quellen finanzierte Materialien herausgibt, die geeignet sind die Gesellschaft zu spalten und zu verhetzen. Sie ruft dazu auf, Mitbürger zu denunzieren, zu melden oder Strafanzeigen zu erstatten. Sie stellt Menschen öffentlich an einen Pranger.

Die Folgen eines solchen Tuns zeigen sich dann beispielsweise in folgendem Video:

In Chemnitz werden junge Frauen angeblich schon von der Polizei auf ihre politische Gesinnung angesprochen und gezielt befragt, ob sie „rechtsradikal“ wären. Vielleicht (sogar höchstwahrlich) handelt es sich bei diesem Vorfall und dem Video aber auch um einen Fake. Zuzutrauen wäre es der linken Guerilla durchaus. Dann führe ich es hier umso lieber vor.

Was von linken Werten jedenfalls übrig geblieben ist, sind nunmehr nur noch eine traurige aber absolut gefährliche Intoleranz und Arschoffenheit.

Gegen vermeintliche Diskriminierung von Rechts vorzugehen wird immer mehr zur Farce. Denn mit solchen, bisweilen schlicht kriminellen Methoden untergräbt man den Pluralismus und zeigt deutlich, welches eigentliche Ziel dahinter steckt. Nämlich einen Singularismus der Meinungen zu schaffen. Das Gegenteil von Vielfältigkeit und Meinungsfreiheit. Aus Meinungsfreiheit wird Meinungsfeigheit. So wird aus bunt letztendlich ein rostrotes Braun. Den Linken geht es um einen moralisch aufgeladenen Bekenntniszwang, der der Stärkung ihrer eigenen politischen Deutungshoheit dienen soll. Wer den Bekenntniszwang nicht aktiv unterstützt, macht sich verdächtig. Es gibt kein „Dazwischen“ und wer nicht aktiv gegen Rechts kämpft oder gar die Deutung der Zuschreibung „rechts“ hinterfragt, wird zum Schmuddelkind, mit dem keiner mehr spielt.

Die Linken sind insofern wahre Verfassungsfeinde und sollten endlich entsprechend „beobachtet“ werden.

Veröffentlicht von Richard Feuerbach

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