Von leyjonas/Norgeprivacy

Betreutes Denken

Wer seine Informationen allein über Facebook bezieht ist, salopp gesagt ein Depp. Das lässt sich eins zu eins auf die Leute anwenden, die ihre Informationen nur aus dem öffentlich-rechtlichen Medien beziehen. Oder wie es Henryk M. Broder so treffend formulierte: Drei Viertel dessen, was die Tagesschau und Heute senden, ist Regierungspropaganda, der Rest ist Schrott. Über 8 Milliarden! Euro werden pro als Zwangsabgabe dem Bürger für eine sehr lückenhafte und belehrende Berichterstattung abgepresst.

Freiburg

Die Beispiele für diesen „Qualitätsjournalismus“ sind Legion. Gut im Gedächtnis dürfte vielen die grausame Tat von Freiburg im Jahre 2016 sein, als Hussein K. die Studentin Maria L erst vergewaltigte und sie dann zum Sterben ins Wasser legte. Der Tagesschau war das keine Meldung wert. Mit einer ungeheuren Chuzpe ließ « ARD-aktuell »-Chefredakteur Kai Gniffke verlauten, dass man nicht über jeden Mord berichten könne und, dass das ja nur ein regionales Ereignis sei. Erst nach massiver Kritik aus dem Netz, der Politik und der Gesellschaft wurde widerwillig berichtet, was ein Neubürger Abscheuliches getan hatte.

Offenburg

Ein weiteres Beispiel ist die unfassbare Tat von Offenburg, als ein „Flüchtling“ einen Arzt!!! vor den Augen seiner 10-jährigen Tochter!!! abschlachtete. Dieses Verbrechen erschütterte die Stadt, die Region und das Land. Die Tagesschau weigerte sich darüber zu berichten. Wieder war Kai Gniffke dafür verantwortlich.

In den „heute“-Nachrichtensendungen wurde die Messerattacke ebenfalls nicht erwähnt. Man könne nicht über „jedes der mehr als 700 vollendeten Mord- und Totschlagsdelikte im Jahr berichten“, so die Begründung des ZDFs.

Diese Liste ließe sich noch lange fortsetzen, siehe Kandel, Flensburg, Mainz usw.

ARD und ZDF – Gebrüder Nimmersatt

Obwohl die Art der Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Medien also angreifbar ist und sie mit über acht Milliarden Euro pro Jahr eine gigantische Summe einstreichen, reicht den Chefs von ARD und ZDF das Geld nicht aus. ZDF-Intendant Thomas Bellut fordert eine regelmäßige Gebührenerhöhung. Und ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm drohte gar mit einer Verfassungsklage, falls man den Forderungen nach einer Beitragserhöhung nicht nachkomme. Thomas Bellut klagte, ohne eine „Beitragsanpassung“ wäre das „Qualitätsniveau“ nicht zu halten. Welches Qualitätsniveau?! Die äußerst lückenhafte Berichterstattung über Verbrechen von sogenannten Asylbewerbern? Die Helene-Fischer-Show vom Weihnachtsabend? Das, speziell vom ZDF, Abfeiern der Grünen? Oder die Zusammensetzung der Talkrunden mit einem überproportionalen Anteil linker Gesprächsteilnehmer?

Sparen wäre angesagt

Den Etat zu kürzen, indem man Sendungen einstellt, die Belegschaft verkleinert oder Nischensender ganz einstellt, das kommt den Verantwortlichen von ARD und ZDF nicht in den Sinne. Während private Medien sich einem harten Konkurrenzkampf ausgesetzt sehen und einige aufgrund ihrer Meinungsmanipulation, siehe der SPIEGEL, mit sinkenden Absatzzahlen zu kämpfen haben, so möchten die öffentlich-rechtlichen Medien nichts von ihrer Meinungsdominanz, die vielfach nur die Regierungsmeinung widergibt, einbüßen. Und de facto bauen sie ihre Dominanz aus. Denn, wenn ARD und ZDF das „Niveau“ halten, während die die privaten Medien ihre Ausgaben kürzen, so verbreitert sich die Schere Jahr für Jahr.

Dieser Artikel ist zuerst auf NorgePrivacy erschienen.

Veröffentlicht von Richard Feuerbach

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