Von Richard Feuerbach

Am 4.Februar 2019 erschien auf Tichys Einblick ein Artikel, der die Verflechtungen der SPD mit der Zeitungs- und Medienwelt durchleuchtet. Heute um 14 Uhr musste er gelöscht werden.

Eindrucksvoll wird im zu großen Teilen aus frei zugängigen Quellen recherchierten Artikel dargelegt, wie die SPD und ihre Organisationen sich ein Netzwerk aus Beteiligungen geschaffen haben und auf diese Weise massiv die freie Meinungsbildung beeinflussen.

Das Mediennetzwerk der Sozial“demokraten“ ist jedoch nicht nur geeignet die Pressefreiheit durch Meinungsmanipulation zu konterkarieren, sondern das undurchsichtige Geflecht von Beteiligungen öffnet zudem der Möglichkeit von Korruption und Verschleierung der Parteifinanzen Tür und Tor.

Hier sollte der Verfassungsschutz mal ein Auge drauf werfen.

Die SPD baut sich über Jahre hinweg ein Mediennetzwerk auf, beeinflusst damit in massiver Art und Weise die Meinung der Menschen und verhindert sehr perfide, dass die Bürger sich objektiv informieren können. Sie verschleiert durch solch undurchsichtige Geflechte ihre Finanzen, in die über die Parteienfinanzierung auch Steuergelder in nicht geringer Höhe einfließen.

All das ist verfassungsrechtlich bedenklich. Es ist eine Ungeheuerlichkeit. Jetzt geht die Partei augenscheinlich auch noch und äußerst aggressiv mit ihren Juristen gegen die Pressefreiheit vor.

Ein kleiner Verlag wie der von Roland Tichy wird mit Unterlassungsklagen oder einstweiligen Verfügungen dazu genötigt Artikel zu löschen. Es wird nicht mit Gegendarstellungen gearbeitet, sondern es werden gleich die ganz großen Geschütze aufgefahren.

Das ein finanziell nicht so gut wie die SPD versorgter Verlag hier das juristische Risiko scheut ist aus Unternehmersicht verständlich. Aber die Leser dürfen so einen Affront gegen die grundgesetzlich verbriefte Presse- und Meinungsfreiheit nicht hinnehmen. Hier muss es eine Welle der Entrüstung und Spenden für den Verlag geben.

Der Leser soll offenkundig nur noch lesen dürfen was der Partei passt. Die Vorstellungen von Presse-u. Meinungsfreiheit haben die selbsternannten Schirm-und Schutzherren der Demokratie heute wieder einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Nur gut, dass das Internet nie vergisst und dass der gelöschte Artikel jetzt erst recht rumgeht. Wie kann man sich nur so ins Knie schießen, Genossen?!

Hier kann der unter Druck und Nötigung gelöschte Artikel gelesen werden:

http://archive.is/y7liM

Hier der Kommentar von tichyseinblick zum gelöschten Artikel:

https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/es-muss-geloescht-werden-was-sie-wissen-sollten/amp/?__twitter_impression=true

Veröffentlicht von Richard Feuerbach

5 Comments

  1. und nicht nur das, die SPD macht immer in der Öffentlichkeit mobil gegen „Briefkastenfirmen“ nützt aber über ihre Druck-Presse selber welche, so in HongKong und anderswo

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  2. […] Richard Feuerbach in seinem Blog: „Die SPD baut sich über Jahre hinweg ein Mediennetzwerk auf, beeinflusst damit in massiver Art und Weise die Meinung der Menschen und verhindert sehr perfide, dass die Bürger sich objektiv informieren können. Sie verschleiert durch solch undurchsichtige Geflechte ihre Finanzen, in die über die Parteienfinanzierung auch Steuergelder in nicht geringer Höhe einfließen. All das ist verfassungsrechtlich bedenklich. Es ist eine Ungeheuerlichkeit. Jetzt geht die Partei augenscheinlich auch noch und äußerst aggressiv mit ihren Juristen gegen die Pressefreiheit vor. Ein kleiner Verlag wie der von Roland Tichy wird mit Unterlassungsklagen oder einstweiligen Verfügungen dazu genötigt Artikel zu löschen. Es wird nicht mit Gegendarstellungen gearbeitet, sondern es werden gleich die ganz großen Geschütze aufgefahren. Daß ein finanziell nicht so gut wie die SPD versorgter Verlag hier das juristische Risiko scheut ist aus Unternehmersicht verständlich. Aber die Leser dürfen so einen Affront gegen die grundgesetzlich verbriefte Presse- und Meinungsfreiheit nicht hinnehmen. Hier muss es eine Welle der Entrüstung und Spenden für den Verlag geben.“ […]

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  3. […] Richard Feuerbach-Blog: Wie die SPD die Pressefreiheit aushebelt und freie Medien mundtot […]

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  4. […] Richard Feuerbach-Blog: Wie die SPD die Pressefreiheit aushebelt und freie Medien mundtot […]

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