Von Frechfrau

Aufruf zu Besonnenheit, Sachlichkeit und Zusammenhalt der konservativen Kräfte des Landes in der Fastenzeit 2019

Freitagnachmittag. Frauentag. Ich komme erschöpft und entmutigt von der Arbeit, die Kinder wollen alles Mögliche von mir: Spiele, Unternehmungen, Haustiere, Schmuseeinheiten, Problemlösungen – größtenteils Dinge, für die ich weder Kraft, Zeit, noch Geld habe.

Ich bin berufstätig, und muss täglich weite Strecken zurücklegen – allein, um die Kinder zur Schule und Kindergarten zu bringen, die sich in unterschiedlichen Ortschaften befinden.

Zur Arbeitsstelle muss ich dann noch in einen weiteren Ort. Ich bin alleinerziehend. Männer haben sich in meinem Leben gerne aus der Verantwortung gestohlen; bevorzugen das zeitgemäß das schnelle unkomplizierte Vergnügen vor dem verbindlichen langfristigen Glück. Ich habe mit Baby im Bauch und Kleinkind auf dem Arm Umzüge gewuppt, habe mit Lungenentzündung und Dauerblutungen, Kinder auf Spielplätze gekarrt, habe mein Hab und Gut Gerichtsvollziehern übergeben, während der Verflossene tolle Urlaubsfotos mit irgendeiner Tussi im Arm aus der Karibik postete.

Ich gucke kurz, was bei Twitter so diskutiert wird – meine einzige Entspannung: parolenschwingende selbsternannte Patriotinnen loben sich selbst, preisen aber im gleichen Atemzug die Übermänner, ohne die Frau nicht wäre, was sie ist. Viele Männer der rechten Blase schicken die üblichen feministinnenfeindlichen Sprüche ins digitale Orbit, und klopfen sich dafür gegenseitig auf die virtuellen Schultern.

Ja, sie sind noch echte Männer, denn echte Kerle sind nun mal sexistisch, so der O-Ton. Dazu der 10000000. abfällige Tweet zum #GenderPayGap und Bemerkungen wie „ein Chefin zu haben, ist für einen Mann keine artgerechte Haltung!“.

Ich mache das Smartphone aus!

Nun bin ich die Letzte, die nicht über einen politisch nicht ganz korrekten Witz nicht lachen würde, aber heute sehe ich überall nur noch ideologisch festgefahrene Blödmenschen, und nichts ist unlustiger als ideologischer Fanatismus. Wenn mein Sohn sagt, er wolle gern von den Geißens (RTL Prollomillionäre, die er ausschließlich aus YouTube Parodien kennt) adoptiert werden, lache ich.

Wenn sich alle Pseudomoralisten, die keine kritische Silbe äußerten, als Frank Walter Steinmeier dem iranischen Mullahregime zum 40. Jubiläum der Einführung menschenverachtender Praktiken gratulierte, aufregen, wenn Annegret Kramp-Karrenbauer einen Witz über Toiletten für Intersexuelle macht.

Einfach widerlich, die Menschen in diesem Land.

Es geht den meisten noch zu gut, und anstatt wirksamen Widerstand gegen eine immer stärkere Unterhöhlung unserer Werte, Ausnutzung der Sozialsysteme und zunehmende Einschränkung unserer Freiheiten zu organisieren, werden medial gepushte Säue durchs Dorf getrieben und tausende Tweets zu ein und demselben Thema verfasst, immer auf der Suche nach Likes, nach scheinbarer Bedeutung in der Welt der sozialen Netzwerke, was aber keinerlei Veränderung in der realen Politik bewirkt.

Im Gegenteil: die Blase verschließt sich, und bringt immer extremere Denkrichtungen hervor.

Da werden Ausländer als Viehzeug und Abschaum beleidigt, auf eine autistische Klimaaktivistin gefeuert, während viele der Tweetschreiber im eigenen Leben keinerlei Kultur besitzen, sich gesellschaftlich nicht einbringen und in der Öffentlichkeit nie den Mund aufbekommen, wenn über politische Themen diskutiert wird.

Weil es an vernünftigen Argumenten und Vorschlägen mangelt.

Täglich kommen in den deutschen Städten mehr muslimische Migrantenan, was von einer schweigenden (noch knappen herkunftsdeutschen Mehrheit) mittlerweile achselzuckend hingenommen wird.

Konzepte zur Integration fehlen völlig.

In sächsischen allgemeinbildenden Schulen kommen täglich viele kleine Mädchen mit Kopftuch zum Unterricht. Lehrkräfte sehen das mit Bauchschmerzen, haben aber keinerlei Handhabe, dieses Frauenfeindliche Symbol der Geschlechterapartheit, welches alle unbedeckten Frauen zu Freiwild erklärt, zu verbieten.

Echte Feministinnen sollten hier ansetzen, Frauenrechte und Gleichberechtigung einzufordern. Aber sie tun das Gegenteil: sie fordern Toleranz der aufnehmenden täglich mehr zur Minderheit werdenden Gesellschaft, anstatt sich an die Seiten von progressiven Kräften wie Seyran Ates und Freiheitskämpferinnen im Iran, Afghanistan und Saudi Arabien zu stellen.

Hier wäre die Chance für Frauenrechtlerinnen, sich wirklich zielführend einzubringen, aber lieber wird gegen illusionäre patriarchalische Strukturen im Land der Weicheier und Duckmäuser gekämpft – ehemals als Land der Dichter und Denker bekannt.

Frauen, die es in Deutschland in politische Schlüsselpositionen geschafft haben, sind zum großen Teil Surferinnen auf der Welle des linksgrünen Zeitgeistes, der auch von den öffentlich-rechtlichen Sendern und der gesamten Relotiuspresse hofiert wird.

Frauen mit konservativen Ansichten, Kindern und christlichen Wertvorstellungen bekommen kaum noch ein Forum.

So kommt es, dass die Abtreibungsdebatte von Wesen wie Jutta Dittfurth und Antifantinnen mit bunt gefärbten Haaren bestimmt wird – Frauen, die von ihrer eigenen Weiblichkeit entfremdet sind, und deren Hirne von Haschisch und anderen Drogen zu tiefgründigem Denken unfähig geworden sind. Christliches Denken ist ihnen fremd; man instrumentalisiert nur keulenartig das Gebot der Nächstenliebe, wenn es um den Massenimport von Kulturen geht, denen Menschenrechte gänzlich fremd sind, außer wenn es um die Einforderung von Leistungen der aufnehmenden Gesellschaft geht.

Eine positive Ausnahmeerscheinung ist Birgit Kelle. Und ich höre jetzt schon den Aufschrei der Leserschaft „aber die ist doch CDU!“, was mir persönlich egal ist, da ich nicht parteibezogen, sondern themenbezogen denke. Ich wünschte mir viele Frauen mit christlichen, konservativen, familistischen Werten in der Politik.

In der AfD gibt es derzeit viel zu wenige davon, was Stammtischproleten des rechten Flügels den Auftrieb gab, und letztendlich der Partei und ihrer öffentlichen Wahrnehmung schadet.

Um in diesem Deutschland noch irgendetwas Erhaltenswertes zu retten braucht es Zusammenhalt, realistische Ziele und keine Extremisten mit undemokratischen Forderungen, die ein Verbot der AfD bewirken könnten.

Da erreichen Prominente wie Dieter Nuhr oder Dieter Hallervorden, die sich gegen die Verhunzung der deutschen Sprache durch die Genderidioten einsetzen, derzeit mehr.

Wesentlich mehr, als die unzähligen Männer in der rechten Twitterblase übrigens, die täglich viel zu viele unwichtige Tweets absondern, nebenbei in diversen Chatgruppen herumgeistern, und zusätzlich noch mit Twitternarzisstinnen flirten, die erotische Fotos von sich versenden, und die Dummmänner damit um das letzte bisschen Restverstand bringen.

So manch ein Familienvater hat seinen Internetkonsum nicht mehr unter Kontrolle, vernachlässigt Frau, Familie und Karriere, verabredet sich stattdessen mit Vollzeittwittererinnen, die wiederum von dieser illusionären Aufmerksamkeit und von Alkohol abhängig sind. Solche Leute wollen unser Land retten?

Nein danke!

Mäßigt euch, bringt euch gesellschaftlich ein, kümmert euch um eigene Kinder oder um die von erschöpften alleinerziehenden Muttis, um alte Menschen, pflanzt Bäume anstatt gegen dumme Teenagerhypes (wie Fridays for Future) zu hetzen, inspiriert statt über entartete Auswüchse der Genderideologie zu hetzen.

Veröffentlicht von Richard Feuerbach

One Comment

  1. Gut.
    Mein unterstützender Mini-Beitrag: Verweigern Sie sich dieser blödsinnigen, weil zeit- und geldfressenden Herumkutschiererei. Ziehen Sie zu Ihrer Arbeit, geben Sie Ihre Kids dort zur Schule, schaffen Sie Ihr Auto ab, erledigen Sie die dann noch nötigen paar Autofahrten mit Carsharing – und Sie sparen Tausende Euro und Minuten Jahr für Jahr. Zugunsten Ihrer Kids.

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