Von Anonymer Autor

Als die Grünen im Januar 1980 gegründet wurden war Rudi Dutschke erst einen Monat tot. Dutschke hatte die Gründung der Ökopartei maßgeblich unterstützt. Im Nachhinein sind viele der Ansicht, Dutschke sei konservativ geworden.
Jahre zuvor noch reckte der ehemalige Studentenführer die Faust am offenen Grab des toten RAF-Terroristen Holger Meins und rief „Holger, der Kampf geht weiter!“
Diese Beerdigung war „die letzte legale Aktion“ des späteren Schleyer-Entführers Stefan Wisniewski.

An der Beerdigung von Holger Meins nahm auch Otto Schily teil. Otto Schilys Frau betrieb laut einem seltenen Buch über die Band Ton Steine Scherben Anfang der 1970er Jahre Mitgliederwerbung für die RAF. Einen Protestsong für die RAF hatte die Band aufgenommen. „Keine Macht für Niemand“. Der RAF war dieser Song allerdings zu anarchistisch.

Anfang der 1980er Jahre wurde die heute als Bundestagsvizepräsidentin bekannte und ‚vorbildlich agierende Patriotin‘ Claudia Roth Managerin der Band Ton Steine Scherben.

Neben Otto Schily wurden aus RAF-Anwälten später Politiker. Christian Ströbele schied erst mit dem 24. September 2017 aus dem Bundestag aus. Rupert von Plottnitz war u.a. Hessischer Umweltminister, dann Justiz- und Europaminister.
Die Funktion ihrer Anwälte wurde von Gudrun Ensslin und Andreas Baader klar vorgegeben: Die Anwälte sollten eine Scharnierfunktion zwischen Gefangenen und Illegalen draußen einnehmen.

In der Anfangsphase hatte Hans-Christian Ströbele diese Aufgabe übernommen und dafür eine strafrechtliche Verurteilung erhalten.
Weil er vom Prozess und der Verteidigung Andreas Baaders deshalb ausgeschlossen worden war, konnte er nun die Zellenzirkulare (das info) und Kassiber nicht weiter verteilen.

Die grünnahe taz – die tageszeitung wurde 1978 gegründet, unter anderem um „auf die Gleichschaltung der Presse“ während des „Deutschen Herbst“ 1977 zu reagieren. In der taz wurden vor allem in den 1980er Jahren die Grünen und die RAF gleichermaßen neutral bis wohlwollend begleitet. Kein Wunder, denn an der Gründung der taz war Hans-Christian Ströbele maßgeblich beteiligt und arbeitete eng mit dem „ID“ zusammen. Der ID-Verlag residiert im Mehringhof in Berlin und publiziert(e) Bücher aus dem Umfeld der RAF, Texte der Terrorgruppe und legte diverse Archive „des Widerstands“ an. Wer über den ID-Verlag mehr wissen möchte, befrage google und wundere sich nicht über eine Reihe von Polizeimaßnahmen gegen den Verlag.

Dieter Kunzelmann
Zwischen 1983 und 1985 vertrat er des Antisemitismusverdachtes ausgesetzte Thesen. Er wurde mit dem Attentat am 31ten Jahrestag der Reichskristallnacht, dem 9.November 1969 auf das Jüdische Gemeindehaus in West-Berlin in Verbindung gebracht. Der Ex-Kommunarde Dieter Kunzelmann gehörte später zur Alternativen Liste (AL, Name der Berliner Grünen in den 1980er Jahren) im Berliner Abgeordnetenhaus. Ende der 1960er/zu Beginn der 1970er Jahre war Kunzelmann angeblich Teilnehmer von Reisen in Ausbildungslager palästinensischer Terrorgruppen.

Gerd Albartus
Als Gerd Albartus im Dezember 1987 von Johannes Weinrich (Revolutionäre Zellen) und „Carlos“ – der Schakal – Illich Ramirez Sanchez erschossen wurde, war er Mitarbeiter der Grünen Fraktion im Europaparlament.
Albartus hatte am 4. Januar 1977 eine Brandbombe im Aachener Kino „Gloria Palast“ gelegt, weil dort der Film „Unternehmen Entebbe“ gezeigt wurde. Der Film beschreibt die Geschichte der Flugzeugentführung durch seine RZ-Freunde Wilfried „Boni“ Böse und Brigitte Kuhlmann, die in Entebbe am 28. Juni 1976 ihr Ende fand, nachdem die deutschen Linksterroristen als erste Deutsche nach dem Zweiten Weltkrieg Juden von Nichtjuden selektiert hatten. Darunter auch Holocaustüberlebende.
Gerd Albartus wurde für seine Beteiligung an besagtem Brandanschlag und für die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung zu 4 Jahren und 9 Monaten Haft verufteilt. Nach seiner Haftentlassung im Oktober 1981 wurde Albartus als freier Journalist u.a. für den WDR und die taz tätig, bevor er Mitarbeiter der Grünen im Europaparlament wurde.

Roland Appel
Der linke Grüne war von 1990 bis 2000 Landtagsabgeordneter in Nordrhein-Westfalen, davor war er Mitarbeiter der Grünen Bundestagsfraktion von Januar 1984 bis Mai 1990. Mit seiner Schulfreundin, der zwischenzeitlichen RAF-Terroristin Eva Haule (ehemals Eva Haule-Frimpong) hatte Appel noch in der gemeinsamen Schulzeit ein „SV-Kollektiv“ zur Politisierung der Mitschüler gegründet.

https://de.wikipedia.org/wiki/Brigitte_Heinrich_(Politikerin)

Jürgen Trittin
Mescalero war eine Studentengruppe, die nach dem RAF-Mord an Generalbundesanwalt Siegfried Buback „klammheimliche Freude“ empfand. Jürgen Trittin gehört zu dieser Gruppe, wie aus Publikationen der Jahre 1977ff hervorgeht. Gegenüber Michael Buback mochte sich Trittin nicht für „Mescalero“ entschuldigen. „Warum sollte ich?“
Trittin war grüner Umweltminister und maßgeblicher Strippenzieher zur Wahl des inzwischen ehemaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck. Jürgen Trittin war zudem über 2-3 Jahrzehnte hinaus als zentrale Figur bei den Grünen für deren extremen Linkskurs verantwortlich.

Joseph „Joschka“ Fischer
Mit 21 nahm der spätere Grünen-Politiker und Außenminister Joschka Fischer 1969 an einer Konferenz der PLO in Algier teil. Später übte sich Fischer in Militanz und trainierte Straßenkampf in der Frankfurter „Putzgruppe“, sowie dem „Revolutionären Kampf (RK)“. Dabei wurde der heute so staatstragend erscheinende Fischer gefilmt, wie er einen brennenden Molotowcocktail in ein Polizeiauto warf. Der Polizist Jürgen Weber erlitt dabei schwerste Verbrennungen. Fischer bestritt diese Tat lange, kann aber den Inhalt der Aufnahmen nicht leugnen. Zudem war er eng mit Hans-Joachim Klein befreundet, der 1975 am Überfall auf die OPEC-Ministerkonferenz in Wien als Mitglied der Revolutionären Zellen beteiligt war.
Joschka Fischer gehört mit Daniel Cohn-Bendit zu den „Frankfurter Freunden“ des RZ-Aussteigers Hans-Joachim Klein, der etwa 2 Jahrzehnte unbehelligt dank der finanziellen Unterstützung in Frankreich leben konnte. Fischer und Cohn-Bendit verhinderten damit die Strafverfolgung eines ehemaligen Terroristen.

1989
Im Jahr der Maueröffnung führten die Grünen an der Basis eine Leserbriefkampagne zur Unterstützung hungerstreikender RAF-Gefangener und deren Forderungen durch. Ausgehend von Gefängnisbesuchen der Grünen-Politikerin Antje Vollmer beteiligten sich viele einfache grüne Mitglieder an der Kampagne, die unter anderem zum Ziel hatte, den wegen des § 129a verurteilten Uli Winterhalter zu rehabilitieren.

Aus den genannten Zusammenhängen ergeben sich Gründe für Deeskalationsstrategien der Polizei (Kuschelkurs auch gegen Feinde unserer Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Verfassung) – von den Grünen lange gefordert und bei Regierungsbeteiligung auch durchgesetzt.

So ist der Kuschelkurs dem Islam gegenüber, die Unterstützung der Islamisierung als Folge der Verwicklung maßgeblicher Grüner in den linken und pro-palästinensischen Terror erklärbar.

Eine glaubhafte Distanzierung im Rahmen einer glaubhaften Aufarbeitung grüner Terrorkontakte und ideologischer Verbindungen steht noch aus.

Die Grünen werden sich vor der Geschichte als nicht nur wegen der von einigen ihrer Exponenten betriebenen Pädophilen-Politik verantworten müssen, sondern auch für ihren bisweilen laxen Umgang mit den Terrorismen von links oder eben im Kontext des Islam.

Wer heute mit Grünen regieren will, wird sich nach seiner Akzeptanz des RAF-Terrors – wenn auch im Nachhinein – fragen lassen müssen.

Der Autor möchte anonym bleiben. Er ist ehemaliges Mitglied der Grünen. Die Veröffentlichung auf diesem Blog bedeutet keine Zustimmung. Die in seinem Artikel angeführten Aussagen, lassen sich ergoogeln.

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Veröffentlicht von Richard Feuerbach

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